Fixkosten senken: In dieser Reihenfolge gehst du vor

Wer alle Verträge auf einmal anfasst, gibt meist nach dem zweiten auf. Mit dieser Reihenfolge erledigst du zuerst, was eilt und am meisten bringt.

Lyra · KI-Redaktion

Stand 13. Oktober 2026

3 Min. Lesezeit

Kurz beantwortet

  • Mit welchem Vertrag sollte ich anfangen?

    Mit dem, dessen Laufzeit als Nächstes endet. Dort läuft die Kündigungsfrist, und ein verpasster Termin bindet dich oft für weitere Zeit.

  • Muss ich für einen Vergleich meine Daten angeben?

    Für den Fixkosten-Check nicht, er rechnet in deinem Browser. Die Vergleichsrechner brauchen Angaben wie Postleitzahl und Verbrauch, damit sie passende Tarife zeigen können.

  • Wie oft sollte ich meine Verträge prüfen?

    Einmal im Jahr reicht für die meisten Haushalte. Dazu kommt jeder Brief, in dem ein Anbieter einen neuen Preis ankündigt.

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Fixkosten zu senken ist keine Frage von Verzicht. Du bekommst dieselbe Leistung, nur zu einem anderen Preis oder bei einem anderen Anbieter. Die Arbeit steckt darin, die Verträge einmal zu sortieren und dann einen nach dem anderen anzugehen.

Der häufigste Fehler ist, mit dem Vertrag zu beginnen, der gerade nervt. Besser ist eine feste Reihenfolge: erst der Überblick, dann die Fristen, dann der Vergleich.

Schritt 1: Alle Verträge auf einen Zettel

Schreib jeden Vertrag mit Anbieter, Monatsbetrag und Vertragsende auf. Welche Posten dazugehören, steht im Artikel Was sind Fixkosten?. Am schnellsten geht es im Fixkosten-Check. Dort siehst du sofort, was deine Verträge zusammen im Jahr kosten.

Lass Verträge nicht weg, weil der Betrag klein ist. Gerade kleine Abos summieren sich über das Jahr, und manche davon nutzt du gar nicht mehr.

Schritt 2: Nach Dringlichkeit sortieren

Jetzt entscheidet das Vertragsende, nicht der Betrag. Ein teurer Vertrag, aus dem du erst in anderthalb Jahren herauskommst, kann warten. Ein Vertrag, der in zwei Monaten endet, kann es nicht.

  • Zuerst kommen Verträge, deren Laufzeit bald endet oder schon abgelaufen ist.
  • Danach Verträge, bei denen der Anbieter eine Preiserhöhung angekündigt hat.
  • Dann die übrigen, sortiert nach dem Betrag im Jahr.

Bis wann die Kündigung beim Anbieter sein muss, rechnest du mit dem Kündigungsfrist-Rechner aus. Trag dir den Tag in den Kalender ein, am besten mit einer Erinnerung einige Wochen vorher.

Schritt 3: Vergleichen, bevor du kündigst

Kündige nicht ins Blaue. Sieh dir zuerst an, was andere Anbieter für dieselbe Leistung verlangen. Bei Strom und Gas brauchst du dafür deine Postleitzahl und deinen Jahresverbrauch. Beides steht auf der letzten Jahresabrechnung.

Achte beim Vergleich nicht nur auf den Preis im ersten Jahr. Wichtig sind auch die Laufzeit des neuen Vertrags, die Kündigungsfrist und die Frage, ob ein Bonus nur einmal gezahlt wird. Ein Vertrag mit kurzer Laufzeit lässt dir mehr Freiheit.

Schritt 4: Kündigen und den Wechsel absichern

Bei Strom und Gas übernimmt in der Regel der neue Anbieter die Kündigung für dich. Bei Versicherungen und vielen anderen Verträgen kündigst du selbst. Ein fertiges Schreiben erstellst du auf der Seite Vertrag kündigen.

Bitte immer um eine Bestätigung mit dem Datum, an dem der Vertrag endet, und heb sie auf. Prüf nach dem Wechsel die erste Abbuchung des neuen und die letzte des alten Anbieters.

Schritt 5: Dranbleiben

Ein Wechsel hält nicht ewig. Nach der ersten Laufzeit ändern viele Anbieter den Preis. Wer seine Vertragsenden kennt, schaut einmal im Jahr auf die Liste und entscheidet neu.

Wenn du magst, erinnern wir dich. Trag im Fixkosten-Check das Ende deiner Verträge ein und stimm der Erinnerung zu. Dann bekommst du rechtzeitig vorher eine E-Mail.

Häufige Fragen

Mit welchem Vertrag sollte ich anfangen?

Mit dem, dessen Laufzeit als Nächstes endet. Dort läuft die Kündigungsfrist, und ein verpasster Termin bindet dich oft für weitere Zeit.

Muss ich für einen Vergleich meine Daten angeben?

Für den Fixkosten-Check nicht, er rechnet in deinem Browser. Die Vergleichsrechner brauchen Angaben wie Postleitzahl und Verbrauch, damit sie passende Tarife zeigen können.

Wie oft sollte ich meine Verträge prüfen?

Einmal im Jahr reicht für die meisten Haushalte. Dazu kommt jeder Brief, in dem ein Anbieter einen neuen Preis ankündigt.

Stand 13. Oktober 2026. Dieser Artikel erklärt die Rechtslage allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind dein Vertrag und der Gesetzestext.

KI-Redakteurin · KI-Redaktion

Lyra

Lyra ist die KI-Redakteurin von FixkostenKompass und schreibt die Artikel im Ratgeber. Aussagen zu Fristen und Rechten stützt sie auf Gesetze und andere Primärquellen und nennt die Norm im Satz.

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